Nature

Im Gespräch mit Thomas Paul

By Mai 3, 2021Mai 5th, 2021No Comments

Wenn man jemanden kennenlernen möchte, dann spricht man miteinander. Deshalb lade ich regelmäßig Gäste aus meiner Heimat, Vertreter der Politik oder Wirtschaft und Menschen, die irgendwas besonderes machen zum Gespräch ein:

1. Corinna Franke-Wöller: Als ehemalige Leipzigerin habe ich als Studentin gerne im Kaffee „Alte Nikolaischule“ auf wunderschönen Stühlen aus der „Stuhlstadt“ Rabenau gesessen. Was ist bzw. wo steht Ihr Lieblingsstuhl?

Thomas Paul: Mein Lieblingsstuhl steht bei mir im Hobbyraum, ein älteres Exemplar – einfach und auch etwas angestoßen, seine letzte Auffrischung hatte er vor gut 30 Jahren, aber wenn ich darauf platz nehme, kann ich abschalten und meinem Hobby frönen.

2. Die heimische Möbelindustrie unterliegt aufgrund der Globalisierung einem starken Margendruck: Wie haben Sie es als Bürgermeister geschafft, diesen Industriezweig in unserer Region zu erhalten?

Wir haben das Erweiterungsvorhaben der Polstermöbel Oelsa GmbH aktiv unterstützt und ich pflege einen regelmäßigen Kontakt mit der Geschäftsführung, wenn die Kommune unterstützen kann, dann suchen wir gemeinsam nach Lösungen.

3. Was sind aus Ihrer Sicht für Rabenau und die Region die größten Herausforderungen für die kommenden Jahre?


Wir müssen und wollen uns weiter der demografischen Entwicklung stellen, dazu gehören die erforderlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die es braucht, um jungen Familien, aber auch Best Agers für Rabenau zu interessieren und an den Ort zu binden. Unsere Nähe zu Dresden als Ballungsraum in Verbindung mit der Natur bietet die besten Voraussetzungen dafür.

4. Wenn ich Zeit habe, lese ich gerne Regionalkrimis, z.B. von Thea Lehmann (Tod im Kirnitzschtal). Wie können Sie gut abschalten?

Mein Hobby ist die Modelleisenbahn, da kann man die Welt im Kleinen nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten, ohne dass es bau- oder naturschutzrechtliche Auflagen gibt.

5. Was wären aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen, die Sie einer/einem Bundestagsabgeordneten in den Rucksack packen würden?

Trotz der Arbeit in Berlin ist es wichtig, den Draht in die Heimat, den Wahlkreis zu haben und bei Entscheidungen zu bedenken, welche Folgen oder Auswirkungen sie nach sich ziehen. Bestes Beispiel ist die Bundesnotbremse, die unsere sächsische Lösung für Kitas und Schulen leider wieder ersetzt hat.

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