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Im Gespräch mit Andrea Dombois

By Mai 10, 2021No Comments

Wenn man jemanden kennenlernen möchte, dann spricht man miteinander. Deshalb lade ich regelmäßig Gäste aus meiner Heimat, Vertreter der Politik oder Wirtschaft und Menschen, die irgendwas besonderes machen zum Gespräch ein:

1. Corinna Franke-Wöller: Du bist erfolgreiche Politikerin, Mutter und Vorbild für viele Frauen. Was gibst Du insbesondere jungen Frauen gerne auf den beruflichen Weg mit?

Andrea Dombois: Selbstbewusstsein, ein fester Wille und die Selbstwahrnehmung seiner eigenen Fähigkeiten sind wichtige Aspekte für das Berufsleben. Frauen sind wichtige Entscheidungsträgerinnen bei der Umsetzung gesellschaftlicher und politischer Prozesse. Sie sehen viele Dinge aus einer anderen Sichtweite und können mit ihrer Diplomatie oft ausgleichender wirken

2. Gefühlt wurde noch nie so viel kommuniziert wie heute. Dennoch beklagen sich viele Menschen gerade jetzt, dass zu wenig – auch von Seiten der Politik – kommuniziert wird. Wie kommt es aus Deiner Sicht zu diesem Widerspruch und wie gehst Du als langjährige Politikerin damit um?

Es gibt aktuell ausreichende Informationen, doch zu viele soziale Netzwerke die nicht für alle zugängig sind. Es sollte sich jeder seine Art von seriösen Informationsquellen wählen. Die Entwicklungen der Kommunikation von damals zu heute war rassant. Da heißt es, sich als Politikerin den modernen Medien anzupassen. Ich halte jedoch die persönliche Kommunikation für einen weiteren wichtigen Aspekt, um auf die Bedürfnisse des Gesprächspartners besser eingehen zu können und Probleme zu lösen.

3. Mein Sohn fände es natürlich großartig, wenn ich in Altenberg mal mit einem Bob die Bahn runtersausen würde. Ich bin da ein totaler Angsthase. Hast Du schon? Und wenn ja, wie war die Fahrt?


Als Schirmherrin der ehemaligen Bob-Allianz Nico Walther war es natürlich ein „Muss“ den Eiskanal einmal vom Bob aus zu erleben. Das erste mal sagte ich mir „Augen zu und durch“. Das Gefühl der Krafteinwirkung und die Geschwindigkeit im Bobsport kennenzulernen, das war für mich Adrenalin pur. Ich konnte dadurch ein Gefühl entwickeln, welche enorme Leistung hinter dem Bobsport steckt.
Fazit: „Im Ziel angekommen, jedoch nichts für schwache Nerven“.

4. Du bist ein Fan der Bobbahn und hast einige der Piloten quasi adoptiert. Was sind aus Deiner Sicht die größten Herausforderungen für diese Sportart in denen kommenden Jahren?

Der Wintersport spielt in unserer Region eine wichtige Rolle. Altenberg ist ein bedeutendes Wintersportzentrum für die Sportarten Bob, Skeleton, Rodeln und Biathlon.

Mit dem erfolgreichen Ausbildungszentrum BSC Sachsen Oberbärenburg e.V. konnten insbesondere unsere Bobsportler in den letzten Jahren sportliche Höchstleistungen und Erfolge erzielen.

Die Förderung für den Neubau des Leistungssportzentrums in Altenberg ist das aktuell umfangreichste Vorhaben. Mit dieser Maßnahme werden die Trainingsbedingungen verbessert und es sollen Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Erfolgsgeschichte des Spitzensportstandortes Altenberg im Nachwuchs- und Spitzensport weitergeht.

Mit der Schirmherrschaft der ehemaligen Bob-Allianz Nico Walther und seit dem vergangen Jahr der Bob-Allianz Sachsen ist es mir mit vielen weiteren Sponsoren gelungen, die Teams zu unterstützen und die erfolgreiche Entwicklung im Bobsport fortzusetzen.  

5. Was wären aus Deiner Sicht die wichtigsten Themen, die Du einer/einem Bundestagsabgeordneten in den Rucksack packen würdest?

Aus meiner Sicht würde ich vorrangig regionale Themen in den Rucksack packen. Die Bürgernähe sollte mehr ausgeprägt sein um die Meinungen der Bevölkerung in den Bundestag einbringen zu können. Ein zentraler Bestandteil sollte auch die Kommunikation mit den Verantwortungsträgern auf kommunaler Ebene sein.

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